Bergsteigen lernen

» Gepostet von Rocky am Apr 16, 2011 in Sportarten | 10 Kommentare

AFrau an der Steilwand beim klettern

Wer Bergsteiger ist, der weiß, dass jede Klettertour gut geplant werden muss. Deshalb sollte auch vor dem Berg auf gehen viel „geübt“ werden, erstens um dynamisch zu sein und zweitens um es auch zu bleiben. Das Bergsteigen fordert einem Bergsteiger überdimensionale Kräfte ab. Bei einem ausgewogenen Training passieren oftmals Unfälle und Krankheiten, deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass der Bergsteiger fit ist. Nur wer komplett gesund und geistig „im Hier“ ist, sollte das Bergsteigen lernen. Wer das Bergsteigen lernen möchte, sollte sich unbedingt mit diesen wichtigen Dingen vertraut machen. Das Bergsteigen lernen kann jeder, der eine geführte Bergtour macht und sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Schwer ist Bergsteigen zu lernen zunächst nicht, wenn vom Laufen und Wandern in den Bergen als Bergsteigen gesprochen wird. Wenn es aber zum Beispiel um das Alpin Klettern geht, muss das Bergsteigen lernen natürlich völlig anders angegangen werden. Aber auch wenn es um das „normale“ Bergsteigen geht, sollten sich vorab genügend Informationen geholt werden. Hier handelt es sich schließlich nicht um einen netten Spaziergang am See, sondern hier geht es um Höhen, wem hier etwas zustößt, ringt mit seinem Leben. Wer schon vorab Angst hat, der sollte sich nochmals Gedanken darüber machen, ob das Bergsteigen überhaupt „sein Fall“ ist. Deshalb Vorsicht ist besser wie Nachsicht.

Bergsteigen lernen macht Spaß

Auch bei der jüngeren Generation der Bergsteiger kann Bergsteigen bei großen Bergen beziehungsweise Höhen zu lebensgefährlichen Krankheiten führen. Zum Beispiel kann der Sauerstoffmangel sich mit folgenden Vorzeichen bemerkbar machen: Ohnmachts- und Gleichgewichtsstörungen sowie Übelkeit mit Erbrechen und starke Kopfschmerzen. In besonders komplizierten Fällen, besonders in großen Höhen, führt der Sauerstoffmangel sogar zu einem Hirnödem. Wenn dies nicht behandelt wird, kann innerhalb von 24 Stunden Koma und Tod eintreten, dies ist sogar bei 40 Prozent der Erkrankten (leider) der Fall. Deshalb ist es sehr zu empfehlen, langsam aufzusteigen. Ab einer Höhe von 2.500 Metern sollten Bergsteiger täglich nicht mehr als 300 bis 500 Meter besteigen, um diese Risiken zu vermeiden. Niemand möchte beim Bergsteigen „das blaue Wunder“ erleben.

Vereine für Bergsteigens

Gebiete gibt es viele, in denen Bergsteigen professionell angeboten wird. Hier gibt es Kurse, in denen ein jeder reinschnuppern kann, oder Kurse direkt in den Alpen und weiter zu geführten alpinen Kursen, die über Wochen dauern über die verschiedensten Arten wie zum Beispiel Klettersteigen, Bergsteigen, Alpinklettern und die Hochtouren. Hier wird nicht nur das Klettern gelehrt, sondern auch das Wissen zum Sichern, dies übrigens lebenswichtig für jeden Bergsteiger ist, sowie Aufklärung über die richtige und sinnvolle Ausrüstung. Bergsteigen ist wie bei allen anderen Dingen auch, der eine Teil ist Begabung, der andere eine erlernbare Technik. Selbstverständlich kann jeder der Interesse an Bergsteigen lernen hat, auch einiges aus Büchern erfahren und langsam selbst damit anfangen. Es ist ratsam mit ganz einfachen Touren zu beginnen und sich nach und nach langsam steigern. Für Hoch- oder Klettertouren wird ein Partner benötigt, deswegen ist es bei diesen Disziplinen dringend zu empfehlen, dass sich ein (jeder) Bergsteiger in Gruppen anschließt. Bergsteigen lernen soll ja schließlich Spaß machen.

Foto. Bertram Klehenz – Fotolia

Ähnliche Beiträge:

Kommentar absenden