Loslassen vom Alltag, wandern ist nämlich nicht nur Bewegung, sondern befreit die Seele. Erfolgreich im Leben kann nur derjenige sein, der begreift, dass er zu einer bestimmten Zeit „loslassen“ muss. Probleme, die (stark) belasten, kosten sehr viel Zeit und Energie, die für Wichtigeres im Leben gebraucht werden würden. Die Last, die wir uns selbst und andere auferlegen, nehmen wir meistens nur einfach hin, anstatt uns und unsere Seele von all dem unnötigen Ballast zu befreien. Bergsteigen zum Beispiel macht Spaß und befreit die Seele. Das herrliche Wetter, die traumhafte Aussicht und die gesunde Luft kann ein jeder Bergsteiger genießen. Sportlich macht das Wandern in dieser schönen und freien Natur zudem auch noch. Doch für einige Persönlichkeiten wird hier manchmal das „bummeln“ zur Qual. Der Rücken kann schmerzen, das Knie kann zwicken und so einige „Kleinigkeiten“ mehr. So kann gerade das Berg ablaufen höllisch schmerzen. Beim Berg ablaufen kann das sogenannte “Bergsteigerknie” entstehen, ein Überlastungssyndrom im Kniegelenk. Deshalb ist es besonders wichtig, ein gutes Schuhwerk zu besitzen. Natürlich darf die gesamte „Ausrüstung“ nicht vergessen werden.
Das Wandern ist des Müllers Lust
Beim Bergsteigen zum Beispiel sollte es ein ruhiger Gang sein. Wenn das Knie leicht gebeugt ist, aber nicht zu stark, ist es am besten. Große Tritthöhen sollten unbedingt vermieden werden. Des weiteren sollten keine Abkürzungen vorgenommen werden. Für das Berg-Abgehen gilt fast das Gleiche, je steiler der Berg, desto kleinere Schritte, ebenfalls sollten keine Abkürzungen vorgenommen werden, es sollte auch nicht wild umhergesprungen werden. Des weiteren Laufen vermeiden, möglichst gleichmäßig gehen. Besonders Wege mit weichem Untergrund sind sehr angenehm für das Knie, also knieschonend. Die Stöcke sind beim Berg abgehen von besonderer Bedeutung, denn durch sie werden die Knie und auch die Wirbelsäule entlastet. Bis zu einem Drittel des Körpergewichts kann hier abgefangen werden. Für das Berg-Abgehen eignet sich besonders die Doppelstock-Technik. Vorteilhaft ist es sowieso, sich diesbezüglich fachmännisch beraten zu lassen.
Richtig ausgerüstet sein zum Bergsteigen
Beim Bergsteigen sollten die Stöcke lieber zwischendurch weggelassen und nur benutzen werden, wenn es richtig stark ansteigend wird. Im flachen Gelände sind sie sowieso ganz überflüssig. Der Gleichgewichtssinn kann schnell verloren gehen, wer die Stöcke beim Berg abgehen ständig benutzt. Die Stöcke werden in der flachen Ebene eingestellt, sodass zwischen Unter- und Oberarm 90 Grad liegen. Etwas kürzer werden die Stöcke beim Bergsteigen eingestellt. Beim Berg abgehen werden die Stöcker nur minimal wieder höher gestellt. Hier eignen sich am besten die Teleskopstöcke, da diese mit einem Schraub-System simpel verstellbar sind. Oft kann es auch zu Schmerzen im Hals- und Nackenbereich kommen, diese wiederum auf schlechte Rücksäcke zurück zu führen sind. Ein guter Rucksack sollte auf jeden Fall ein perfektes Tragesystem haben, sowie leicht und stabil sein. Mit einem guten Rucksack können Verspannungen im Hals- und Nackenbereich schon von vornherein vermieden werden. Beim Bergsteigen ist übrigens auch ein gut gedämpfter Schuh wichtig für Wirbelsäule und Knie. Deshalb sollte sich ein jeder der Bergsteigen möchte beim Kauf gut beraten lassen. Im Gelände sollte der Schuh unbedingt knöchelhoch sein. Sicher ist sicher.
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